
Marie, eine 80-jährige Frau, die mit Krebs im Endstadium kämpft, hat beschlossen, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu beenden. Sie begibt sich auf eine Reise, begleitet von ihrer etwas zerrütteten Familie und Rudy, einem gutherzigen Pfleger, den sie gerade erst kennengelernt hat. Unfähig, ihre wahren Absichten zu offenbaren, erfindet Marie eine Geschichte über eine Erbschaft in der Schweiz, um ihren unzuverlässigen und zerstreuten Sohn Bruno, ihre Enkelin Anna und Rudy zu einem Roadtrip in ihrem alten Wohnmobil zu überreden.
Mit ihrem Langfilmdebüt findet Regisseurin Enya Baroux für ein schwieriges Thema einen überraschend leichten, warmherzigen Ton – eine Tragikomödie, die weder urteilt noch beschönigt, sondern das Leben feiert. Für ihre Darstellung der Marie wurde Hélène Vincent beim Festival de l’Alpe d’Huez als beste Schauspielerin ausgezeichnet. (Text + Bild: 24 Bilder)